Werkstattsoftware: Termine und Auslastung im Griff

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Ein Beitrag von Georg Blenk / Krafthand-Online

Die Stärke erfolgreicher Speditionsunternehmen, ist die Termintreue. Neben optimierten Logistikprozessen, ist der technisch einwandfreie Zustand der Flotte ausschlaggebend. Speditionseigene Nfz-Werkstätten tragen eine große Verantwortung.

Seit rund zwei Jahren setzt das Logistikunternehmen Hans Ihro GmbH mit Hauptsitz in Neuenstein (Hohenlohekreis) Werbas-Nfz ein, um die Servicetermine sowie die Werkstattauslastung im Blick zu haben. „Es war eine Lösung von Null auf Hundert“, so Nicolas Rieger, Assistent der Geschäftsleitung. Das mittelständische Unternehmen, das jüngst sein 60-jähriges Bestehen feierte, verfügt über rund 225 Lkw und zirka 300 Trailer.

Ihro

Transparenz, Effizienz

Nicht nur die Werkstattauslastung habe man bei Ihro optimiert, auch die Arbeitszeiten der Werkstattmitarbeiter seien durch das Stempeln der einzelnen Aufträge per Werbas.blue transparenter. „Wenn wir beispielsweise erkennen, dass ein Werkstattkollege manche Tätigkeiten schneller und routinierter ausführt als andere, können wir uns innerhalb der Werkstattteams gegenseitig schulen. So lernen alle voneinander und man kann Abläufe effizienter gestalten.“

Zudem könnten Schäden an den Fahrzeugen mit der mobil einsetzbaren Anwendung Werbas.blue via Smartphone oder Tablett aufgenommen und eine entsprechende Teilebestellung ausgelöst werden. Das funktioniert nicht nur von der Werkstatt, sondern auch vom Pannenfahrzeug aus, inklusive Schadensbilder. Die Spedition Ihro kümmert sich bei eigenen Fahrzeugen, die im Umkreis von 150 Kilometer liegen bleiben, mithilfe eines Pannenfahrzeugs selbst um den Service. Durch das Anstempeln des Monteurs auf den Pannenauftrag weiß jeder Werkstattmitarbeiter, dass der Kollege gerade unterwegs ist.

Fuhrparkplanung

„Bei einem Fuhrpark unserer Größenordnung tauschen wir pro Jahr 50 bis 70 Fahrzeuge aus. Durch die den Fahrzeugen in Werbas-Nfz zugeordneten Reparaturen wird deutlich, welcher Lkw und Anhänger welche Reparaturen benötigt, sprich im Ergebnis auch nicht mehr rentabel ist. Die Zahlen geben uns Planungssicherheit“, so Rieger. Früher beruhte die Entscheidung vorwiegend auf dem Kilometerstand und dem äußeren Zustand des Fahrzeugs.

Eingebunden

Rund 15 Personen arbeiten mittlerweile mit der Softwarelösung, fünf Personen im Büro, acht in der Werkstatt. Auch die Geschäftsführung hat Zugriff auf das System. Kommen Fragen auf, steht die Hotline der Werbas GmbH zur Verfügung. „Vor der Einführung fand ein Projektworkshop statt, die Projektplanung wurde gemeinsam durchgeführt und wir haben ermittelt, welche Module der Software wir benötigen. Sowohl beim Erstdatenimport als auch bei den Schulungsterminen wurden wir von Werbas gut unterstützt“, so Rieger. Startbereit von Null auf Hundert.

Den Beitrag finden Sie auch in der Print-Ausgabe 4-2023 der Krafthand-Truck.

Quelle: Krafthand-Online

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