Internet Explorer

Microsoft-News berichtet:

IE-Einstellung ist schrittweise Entwicklung

Kund*innen die direkt auf Microsoft Edge umsteigen haben keine Eile, denn der „IE-Modus“ für Microsoft Edge erhält Support bis mindestens 2029. Darüber hinaus betrifft die Einstellung der IE11-Desktopanwendung nicht die Long Term Servicing Channel (LTSC)-Versionen von Windows 10 oder Windows Server – genauso wenig wie die MSHTML (Trident)-Engine. Eine vollständige Liste der betroffenen Produkte und weitere Informationen zu technischen Fragen finden Sie in diesem FAQ. Bereits im letzten Jahr hat Microsoft für den Internet Explorer das Support-Ende für Microsoft 365 Online-Dienste bekanntgegeben.

Was die Einstellung für Kund*innen bedeutet

Privatanwender*innen empfiehlt Microsoft bis zum 15. Juni 2022 auf Microsoft Edge umzusteigen. In den meisten Fällen ist der Browser sogar bereits auf dem Gerät installiert: Einfach über die Windows 10-Suchleiste nach „Microsoft Edge“ suchen und dem Edge-Symbol Ausschau halten oder den Browser hier herunterladen. Der Wechsel auf Edge ist dann in wenigen Schritten gemacht, da Kennwörter, Favoriten und andere Browserdaten mit ein paar Klicks aus dem Internet Explorer übernommen werden können. Falls Nutzer*innen auf eine Website stoßen, die nur mit dem Internet Explorer geöffnet werden kann, kommt der „IE-Modus“ zum Einsatz.

Unternehmenskunden können ihre Legacy-Websites und -Apps mit dem „IE-Modus“ in Microsoft Edge bis mindestens 2029 weiter nutzen. Microsoft empfiehlt Firmenkunden folgende Schritte, um mit der Einrichtung von Microsoft Edge zu starten und sich auf den 15. Juni 2022 vorzubereiten:

  • Die Website zum „IE-Modus“ bietet detaillierte Informationen wie zum Beispiel eine Kosten-Nutzen-Analyse sowie einen „Erste Schritte“-Leitfaden
  • Im Leitfaden „Erste Schritte“ finden Unternehmen hilfreiche Checklisten, Videotutorials sowie Links zu kostenlosem Support über FastTrack oder App Assure, die bei der Kompatibilität von Websites und Anwendungen unterstützen können
  • Firmen können ihre Unternehmens-Site-Liste aus dem Internet Explorer wiederverwenden, wenn sie bereits eine haben, oder mit dem Tool „IE-Modus konfigurieren“ eine neue erstellen

Microsoft empfiehlt Entwickler*innen den Übergang mit Blick auf die Anforderungen ihrer Nutzer*innen rechtzeitig zu planen. Hierbei können wir unterstützen: Microsoft Edge verfügt über eine integrierte Lösung für den Wechsel, sodass Anwender*innen ihre Websites ohne Unterbrechung verwenden können. Weitere Infos, wie wir IE-Nutzer*innen einen reibungslosen Wechsel ermöglichen, gibt es hier.

Warum sich der Umstieg auf Microsoft Edge lohnt

Microsoft Edge ist ein moderner Browser, der für die Zukunft des Web gerüstet ist. Er bietet zeitgemäße Sicherheit, Features für eine produktive Nutzung und eine verlässliche Kompatibilität. Über den „IE-Modus“ erhalten Nutzer*innen eine duale Engine und den einzigen Browser mit eingebauter Kompatibilität für IE-basierte Websites und -Anwendungen – einschließlich Unterstützung für Funktionen wie ActiveX-Steuerelemente. Zudem basiert Edge auf der Chromium-Engine und erlaubt somit eine optimale Unterstützung für moderne Websites. Edge bietet viele neue Funktionen für die produktive Anwendung – beispielsweise um Tabs besser zu organisieren, favorisierte Websites einfacher zu sammeln oder zu organisieren und um verschiedene Profile für die Nutzung anzulegen.
Nicht zuletzt besitzt Microsoft Edge modernste Sicherheitsfunktionen, die den komplexen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen sind. Integrierte Features wie Microsoft Defender SmartScreen ermöglichen den besten Schutz gegen Phishing-Angriffe und Malware unter Windows 10. Außerdem gibt es die Funktion Password Monitor, die das Dark Web scannt, um festzustellen, ob Anmeldeinformationen kompromittiert wurden. Durch die Verknüpfung mit der Microsoft 365 Security Suite ist der Browser optimal für Unternehmen.

Mehr Informationen finden Sie auf dem Windows Blog. Bildmaterial zum Internet Explorer und zu Microsoft Edge gibt es unter diesem Link.

Ein Beitrag von Irene Nadler Communications Manager Windows & Devices (Quelle)

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